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3. Liga - Bericht der Eh-Press zum Spiel

Waeber René 19.03.2016

SC Soleita Hofstetten – SC Binningen 0:1 (0:1)

Vermeidbare Heimniederlage zum Auftakt

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eh.- Der SC Soleita Hofstetten war sich bewusst, dass mit dem viertplatzierten Binningen gleich ein grosses Kaliber aufs „Chöpfli“ kommt zum Auftaktmatch. Dennoch war Trainer Christian Kunz zuversichtlich. Die Baselbieter hatten eine extreme Veränderung durchgemacht in der Winterpause. Im Vergleich zum 6:0-Erfolg gegen Soleita zum Saisonbeginn standen nur noch Varela, Dieterle und Pellegrino wieder auf dem Platz. Trainer Patrick Liniger wurde durch Noel Schirmer abgelöst. Doch auch Soleita konnte nicht in Bestbesetzung spielen. So fehlten etwa die verletzten Kevin Wenzin oder Tarik Kizildere und der Turm in der Defensive, Gökhan Ünlü wegen einer Spielsperre. Binningen begann aufgrund der Tabellenposition die Partie im Stile des Favoriten und drängte die Schwarzbuben in die Defensive zurück. Doch nach rund einer Viertelstunde glich sich das Geschehen mehr und mehr aus. Dennoch gelang den Gästen in der 19. Minute durch Francesco Biafora der Führungstreffer. Soleita zeigte sich aber nicht geschockt, sondern versuchte mehr Druck zu machen. Zwei, drei gute Ausgleichschancen wurden jedoch vergeben.

Nach der Pause bekamen die Zuschauer ein beinahe identisches Bild vorgesetzt. Vorerst waren es wieder die Blauen, welche sich vor das Tor von Soleita durchspielten. Klare Möglichkeiten hatten sie jedoch nicht. Dann kamen die Einheimischen immer besser ins Spiel. Mehrmals hatte man gute Gelegenheiten zu treffen. Schüsse aus der zweiten Reihe (Daniel Eberle) oder nahe am Tor (Oliver Steinwandt), Kopfbälle, Standards – nichts half. Es fehlte die letzte Entschlossenheit und die Effizienz. Binningen kam dann zu Entlastungsangriffen, die teils recht gefährlich wurden. Vor allem als Kunz die Viererkette auf drei Spieler umstellte, um die Offensive zu verstärken. Selbst in der Nachspielzeit hatte Soleita noch eine Chance für den so wichtigen Ausgleich und den Punktgewinn. An der Effizienz muss man noch arbeiten, doch das Team scheint auf einem guten Weg. Wer sich so viele Chancen herausspielt kann dann auch Spiele gewinnen. Ein Fragezeichen setzen muss man hinter Binningens Leistungsvermögen nach diesem „Umbau“.

Trainer Christian Kunz zum Spiel. „Es ist eine äusserst bittere Niederlage. Was mein Team nach der Pause punkto Kampf und Wille ablieferte stimmt mich aber zuversichtlich, dass wir die nötigen Punkte für den Verbleib in der 3. Liga holen werden.“ Angesprochen auf die nun folgende Spielpause meinte er mit einem Lächeln. „Jetzt müssen wir an Ostern halt nicht Eier sondern das gegnerische Tor suchen.“